Bianca Krause

Erfahren Sie mehr über meinen Werdegang, meine Philosophie und meine Leidenschaft für Pferde und Reitsport.

Mein Weg zur Pferdewirtin

Seit meiner Kindheit bin ich leidenschaftlich im Sattel und habe früh begonnen, Ponys und Pferde zu reiten, die noch wenig Erfahrung hatten. Gemeinsam mit ihnen lernte ich die verschiedenen Lektionen, was mir einen frühen Einstieg in die Pferdeausbildung ermöglichte.

Schon bald war mir klar, dass ich Pferdewirtin werden möchte. Der Weg dorthin war nicht immer einfach, aber stets lehrreich. Ich habe schnell erkannt, wie ich nicht ausbilden möchte. Durch meine eigene, pferdefreundliche Herangehensweise habe ich großen Erfolg erzielt. Inzwischen habe ich über 100 verschiedene Pferde geritten, was mir ermöglicht, mich rasch auf jedes Pferd einzustellen, Probleme zu erkennen und diese effektiv zu lösen.

Es bereitet mir immense Freude, Pferde auszubilden und ihre oft rasante Entwicklung zu beobachten. Ein fairer und pferdefreundlicher Umgang ist für mich selbstverständlich. Ich strebe danach so fein wie möglich zu reiten und aus jedem Pferd das Beste herauszuholen, wobei ich stets das individuelle Tempo und die Bedürfnisse jedes einzelnen Pferdes respektiere.

Meine Philosophie

Meine Trainingsmethode zeichnet sich durch einen fairen und freundlichen Umgang mit dem Pferd aus. Ich lobe viel, sowohl Pferd als auch Reiter, und gestalte mein Training so, dass alle Beteiligten Spaß haben und motiviert sind, weiterzuarbeiten. Die Gesunderhaltung der Pferde ist für mich essenziell, und ich lehne fragwürdige oder tierschutzrelevante Methoden vollständig ab. Mein Ziel ist es mit möglichst feinen Hilfen zu reiten. Jedes Pferd und jeder Reiter ist ein Individuum, daher gehe ich stets auf die individuellen Bedürfnisse ein. Ich helfe den Pferden, sich in ihrem Körper wohler zu fühlen, sich besser zurechtzufinden und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Ein besonderer Erfolg

Besonders stolz bin ich auf die Ausbildung meines eigenen Pferdes, das ich selbst in der Dressur bis Klasse M/S ausgebildet habe. Er war kein typisches Dressurpferd – ein Tschechisches Warmblut, relativ klein, auf einem Auge fast blind und vom Exterieur her nicht optimal für die schwere Dressurarbeit gebaut. Er wurde als Jungpferd Western ausgebildet und später im Schulbetrieb und als Voltigierpferd eingesetzt. Trotzdem gelang es mir, ihn bis Klasse M auszubilden und erfolgreich bis Klasse L** mit hohen Wertnoten auf Turnieren vorzustellen. Auch einzelne S Lektionen erlernte er mit riesiger Motivation. Leider wurde unsere gemeinsame Reise durch einen Behandlungsfehler beendet, und heute lebt dieses großartige Pferd, dem ich so viele Siege und Platzierungen zu verdanken habe, nicht mehr. Der Verlust Schmerz noch immer sehr. Aber dieses Pferd hat meine Überzeugung bestärkt auch Pferde die nicht ins übliche Muster passen genauso gut ausbilden zu können. Es benötigt vielleicht an manchen Stellen etwas mehr Fleiß aber dieser lohnt sich definitiv.